Langzeitarbeitslose haben kaum Chancen
- arbeit-resultat-ma
- 10. Dez. 2014
- 1 Min. Lesezeit
Unter diesem Titel erschien in der WAZ vom 08.12.2014 folgender Artikel auf der Titelseite:
"Düsseldorf. Die 53 NRW-Jobcenter vermitteln zu wenig Langzeitarbeitslose in den Beruf. Die Geschäftsführerin der NRW-Arbeitsagentur, Christiane Schönefeld, sieht neben den gekürzten Bundesmitteln für die Wiedereingliederung die Hauptursache in der oft niedrigen Qualifikation der 296 000 Menschen in NRW, die Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV) beziehen. "68 Prozent sind ohne Ausbildung, 88 Prozent der Menschen in Grundsicherung haben Qualifikationsdefizite", so Schönefeld. Laut Arbeitsminister Schneider (SPD) verfestigt sich vor allem im Ruhrgebiet der Bezug der Grundsicherung für langjährig Arbeitslose. Der hohe Anteil von Migranten und niedrig Qualifizierten erscwere den Weg in eine Beschäftigung. Derzeit sind in NRW mehr als 55 Prozent der Arbeitslosen länger als ein Jahr ohne Job."
Unter den Tisch fällt hier m. E. die Tatsache, dass Langzeitarbeitslose oft nicht willens sind, an einen anderen Ort zu wechseln, um Arbeit aufzunehmen (Immobilität).. In meinen Orientierungsseminaren und in Bewerbungstrainings habe ich diese Erfahrung oft machen müssen. Andere haben schlicht abstruse Einkommensvorstellungen. In den meisten Fällen ist allerdings schlichtweg eine große Arbeitsunlust zu spüren. Diese Leute haben offensichtlich noch nie etwas davon gehört, dass Arbeit etwas mit Menschenwürde zu tun hat. Dann dürfen sie sich auch nicht wundern, wenn sie als Fußabtreter behandelt werden.
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